Gee oder nit gee

Doo chunnsch halt schon e chlyy ins Grüüble. Jetz wäi jo die uus der Stadt vo öis Rammel Gäld für iires «Theater». Drbyy gits im Baaselbieterdütsch jo gaar käis Wort für «Theater». Miir kenne numme d Höibüüni, wo allwääg käi «Theater» gspiilt wird, s Büüniläädeli und d Büüni, wo dr Senioreveräin s «Anne Bäbi Jowäger» uuffüert. Wyt umme nüt mit «Theater».
Soo. Darf me jetz an öbbis, wos bii öis gaar nit git, Gääld spändiere? Worum isch au immer alles soo chäibemessig schwiirig! Müesst me nit zerscht luege, as es au es Wort für «Theater» im Baaselbieterdütsch gubti, bivoor me Gäld geebti. Und wenn s denn äis geebti, chönnt me denn immer no öbbis gee.

Büüni = Raum über dem Stall
Büüniläädeli = Öffnung in der Zimmerdecke über dem Kachelofen

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