Fründe

Was, d Rammel häi d Bebbi nit gärn. Gohts no. Jetz isch doch dienoo der Scheffredakter vo deere Zyttig, wo der jetz in de Hände häit, as Gascht z Sissech in der Obere Fabrik am «Volksstimm»-Nachtkaffi gsii. So wien e Däil um dä Scheff, wo jo au my Scheff isch, ummegfüdelet sy, hed me scho s Gfüehl ghaa, do bahne sich Fründschaften aa. Der Redakter us der Stadt isch zwar meh as die akademischi Viertelstund z spoot choo, will är der Zug nit verwütschd hed. Das hed men ihm aber groosszügig verziiche. Näi. Nit, was dir jetz dänket. Er hed scho gwüsst, wo Sissech lyt. Aber velicht isch s au ganz anderscht und es hed gar nüt mit de Stedter z due, as der Scheffredakter noonem Schluss vo der Veraastaltig so vill nöji Fründe ghaa hed. Er chunnt nämmlig vo Bade und wohnt z Züri.

dienoo = letzthin
ummefüdele = scharwenzeln
verziiche = verziehen

Dieser Beitrag wurde in Basler Zeitung veröffentlicht. Ein Lesezeichen auf das Permalink. setzen. Kommentieren oder einen Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>